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Chris Rea –  La Passione

Bevor kurz vor Weihnachten der Tod von Chris Rea (4. März 1951 – 22. Dezember 2025) bekannt wurde, war einer seiner größten Hits, „Driving Home for Christmas“, ein gern gehörter Radiotitel. In Nachrufen wurden außerdem die Songs „Julia“, „Auberge“ und „On the Beach“ erwähnt. „Saudade“, ebenfalls einer seiner bekannteren Titel, widmete Chris Rea dem Rennfahrer Ayrton Senna, dessen Leidenschaft er teilte. Vor fast dreißig Jahren komponierte er die Musik für den Soundtrack von „La Passione“, einem anderthalbstündigen Film. Dieser erzählt von der Besessenheit eines kleinen Jungen für Ferrari und von Wolfgang von Trips, der 1961 bei einem Rennen in Monza in einem Ferrari Sharknose tödlich verunglückte und wahrscheinlich Formel-1-Weltmeister geworden wäre.

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Mass 06122025

Zum Gedenken an Jochen Mass

„Jochen Mass war nicht nur für mich ein wirklich lieber, herzensguter und treuer Freund“, sagte Rainer Braun, Motorsportkommentator, Streckensprecher und Fachjournalist anlässlich der Buch-Präsentation „Jochen Mass – Eine Rennsport-Ikone“ über einen der bekanntesten deutschen Motorsportler. Am 12. Dezember kamen auf Einladung der Trips-Stiftung und des Unternehmens Chateauform, Pächter und Betreiber des Seminar-, Tagungs- und Kongress-Hotelsauf Burg Hemmersbach, mehr als 80 Gäste in den früheren, legendären Wohnsitz der Adelsfamilie Berghe von Trips in Kerpen-Horrem, um an Jochen Mass zu erinnern.

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Zeitenwende: Ferrari 246SP (1961)

Wolfgang Graf Berghe von Trips und Olivier Gendebien triumphierten 1961 bei der Targa Florio auf dem neuen Ferrari 246SP und setzten damit ein erstes Ausrufezeichen für die Mittelmotor-Ära der Scuderia. Ihr Sieg auf den kurvenreichen Straßen Siziliens bewies nicht nur die Leistungsfähigkeit des innovativen V6-Motors, sondern auch die präzise Abstimmung von Fahrwerk, Gewicht und Aerodynamik, die den 246SP zu einem Wendepunkt in Ferraris Motorsportgeschichte machte.

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Anekdoten aus der Welt des Motorsports

Im Rahmen der 10. Swisttaler Lesetage kamen Rennsportfans – wie in den Jahren zuvor – voll auf ihre Kosten: Jochen von Osterroth stellte sein Buch „Boxengeflüster“, von Jörg-Thomas Födisch in der prova edition herausgegeben, am 19. September im Straßfelder Dorfgemeinschaftshaus vor. Bürgermeisterin Petra Kalkbrenner, Schirmherrin der Veranstaltung, begrüßte den Protagonisten der Veranstaltung, Jochen von Osterroth, als Ehrengast Klaus Ludwig, Deutschlands bekanntesten und erfolgreichsten Sport- und Tourenwagenfahrer, den renommierten Automobil-Fach-Journalisten und Buchautor Gregor Schulz, Vertreter der „Gräflich Berghe von Trips’schen Sportstiftung zu Burg Hemmersbach“, mehrere Vorstandsmitglieder der von Wolfgang Graf Berghe von Trips gegründeten Rennfahrer-Vereinigung Scuderia Colonia sowie zahlreiche Motorsportfans.

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52. Belmot Oldtimer-Grand Prix 2025, Nürburgring

Rückkehr legendärer Formel-1-Rennwagen: Mehr als 40 000 Besucher erlebten am ersten August-Wochenende den Oldtimer-Grand Prix am Nürburgring, obwohl das Event terminlich mit dem erstmals veranstalteten „Klassiker- und Motorfestival“ kollidierte, das im Rittergut Birkhof bei Korschenbroich stattfand (früher bekannt als „Classic Days“ auf Schloss Dyck). Für einen der Höhepunkte sorgten die legendären Formel-1-Rennwagen des unvergessenen Frank Williams und seines Konstrukteurs Patrick Head. Der Williams-Rennstall, damals in Grove (Großbritannien) beheimatet, hatte von 1979 bis 1982 mit dem FW07 Renngeschichte geschrieben.

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Alte Kartbahn Horrem

Vor 60 Jahren

Eröffnung der Go-Kart-Bahn der Rennsportfreunde Wolfgang Graf Berghe von Trips, Go-Kart-Club Horrem e.V., Die 1965 eingeweihte Kartbahn in Horrem war die erste ihrer Art in Deutschland. Nach deren Schließung wurde 1980 die Kart-Rennstrecke „Erftlandring“ bei Kerpen-Manheim eröffnet.

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52. BELMOT-Oldtimer-Grand Prix 2025

Das erste August-Wochenende 2025 steht am Nürburgring im Zeichen des 52. BELMOT Oldtimer-Grand Prix, der schon seit Jahrzehnten das „Mekka“ für Oldtimer-Fans ist und inzwischen zum Highlight der Saison avancierte. Formel-Boliden und Tourenwagen der verschiedensten Epochen sind auf und neben der Rennstrecke zu sehen. Einmal mehr wird die motorsportliche Historie gefeiert, u.a. mit Fahrzeugen, die bereits in den 1920er- und 1930er-Jahren auf der legendärsten Rennstrecke der Welt für Furore sorgten – und inzwischen zu den absoluten Raritäten in der Motorsportgeschichte zählen.

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Längst überfällige Entlastung von Wolfgang Graf Berghe von Trips

Bekanntlich ist es in der Vergangenheit zu erheblichen Irritationen um eine vermeintliche Nähe des Rennfahrers Wolfgang Graf Berghe von Trips zum Nationalsozialismus gekommen, seit im Dezember 2024 in der Hall of Fame des deutschen Sports der ursprünglich dort befindliche biografische Text durch einen solchen des Dr. Andreas Höfer ersetzt wurde, der dies-bezügliche Mutmaßungen enthielt, und zugleich mittels entsprechender Vermerke auf eine anstehende Überprüfung durch eine Expertengruppe hingewiesen wurde, deren Formulie-rung eine angebliche Nähe zum Dritten Reich ebenfalls suggerierte.
Durch Intervention der „Gräflich Berghe von Trips’schen Sportstiftung zu Burg Hemmersbach“ bei der Stiftung Deutsche Sporthilfe als eine der drei Trägerinnen der Hall of Fame konnte bereits im April 2025 erreicht werden, dass die suggestiven Prüfvermerke zur Abwendung weitergehender Beschädigung des Ansehens des Grafen Trips entfernt wurden. Der biografische Text des Dr. Höfer ist seit Februar offline gestellt.

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Legendärer Trips-Ferrari auf Schloss Loersfeld

Am 4. Mai hatte die „Gräflich Berghe von Trips’sche Sportstiftung zu Burg Hemmersbach“ nach Schloss Loersfeld eingeladen. Mehr als 300 Besucher erlebten Ferrari-Faszination „pur“. Im Mittelpunkt stand der Rennsportwagen vom Typ Ferrari 246SP (0790 R), mit dem Wolfgang Graf Berghe von Trips und der belgische Langstrecken- und Grand Prix-Pilot Olivier Gen-debien am 30. April 1961 die Targa Florio, den 2. Lauf zur damaligen Sportwagen-Weltmeisterschaftslauf, auf dem 72 Kilometer langen Madonie-Rundkurs auf Sizilien gewannen.

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