Vor 70 Jahren  –  Porsche in Bestform 

12-Stunden-Rennen von Sebring 1956: „Trips und Herrmann waren sensationell. Mit ihrem 130-PS-Porsche fuhren sie schneller als die meisten stärkeren Wagen und konnten sogar in der Nacht, als die „großen“ Ferrari ihr Tempo ein wenig drosselten, immer noch mithalten.“ So beschrieb Bernard Cahier, bekannter Foto-Reporter, den Einsatz des 1500er Porsche 550 Spyder mit Wolfgang Graf Berghe von Trips und Hans Herrmann beim 2. Sportwagenweltmeisterschaftslauf der Saison am 24. März 1956 in Sebring (Florida/USA). Zum ersten Mal starteten Deutschlands beste Rennfahrer zusammen für das Porsche-Werksteam. 

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Zeitenwende: Ferrari 246SP (1961)

Wolfgang Graf Berghe von Trips und Olivier Gendebien triumphierten 1961 bei der Targa Florio auf dem neuen Ferrari 246SP und setzten damit ein erstes Ausrufezeichen für die Mittelmotor-Ära der Scuderia. Ihr Sieg auf den kurvenreichen Straßen Siziliens bewies nicht nur die Leistungsfähigkeit des innovativen V6-Motors, sondern auch die präzise Abstimmung von Fahrwerk, Gewicht und Aerodynamik, die den 246SP zu einem Wendepunkt in Ferraris Motorsportgeschichte machte.

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Alte Kartbahn Horrem

Vor 60 Jahren

Eröffnung der Go-Kart-Bahn der Rennsportfreunde Wolfgang Graf Berghe von Trips, Go-Kart-Club Horrem e.V., Die 1965 eingeweihte Kartbahn in Horrem war die erste ihrer Art in Deutschland. Nach deren Schließung wurde 1980 die Kart-Rennstrecke „Erftlandring“ bei Kerpen-Manheim eröffnet.

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Burg Hemmersbach: Zur Bau- und Familiengeschichte

Prägend für die mittelalterliche und frühneuzeitliche Entwicklung von Burg und Unterherrschaft Hemmersbach waren besonders die Familien Scheiffart von Merode und Vercken – das zeigt sich auch daran, dass die Gemeinde Horrem in den 1930er Jahren das Merode-Wappen in ihr Gemeindewappen aufnahm. 1751 belehnte der Jülicher Herzog Franz Adolf Anselm Berghe von Trips mit Hemmersbach.  Der „vir militaris et nobilis“, der Edelmann Wigmannus von Hemmersbach unterstützte 1077 den Abt von Brauweiler in seinem Streit mit dem Kölner Erzbischof und sorgte so für die urkundliche Erstnennung von Hemmersbach.

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Zurück zu den Anfängen …

Auf Burg Hemmersbach in Horrem startete Graf Trips seine Kart-Initiative. Die „Gräflich Berghe von Trips’sche Sportstiftung zu Burg Hemmersbach“ hatte zusammen mit dem französischen Hotel-Unternehmen Châteauform, seit 2018 Pächter von Burg Hemmersbach, am 16. August auf die Burganlage eingeladen, um an den Rennfahrer Wolfgang Graf Berghe von Trips zu erinnern. Im Mittelpunkt stand der Kartsport, den Graf Trips zu Anfang der 1960er Jahre in Deutschland engagiert förderte. Im Innenhof der Burg drehte er einst die ersten Runden mit einem Gokart, dass er aus den USA mitgebracht hatte. Seine Idee war es, dieses kleine Sportgerät, angelehnt an ein Tretauto oder Kett-Car und ursprünglich angetrieben von einem Rasenmähermotor, als Ausbildungsfahrzeug für angehende Motorsportler und für die Jugend zur Verkehrserziehung zu etablieren.

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