„Ich hatte völlig vergessen, dass ich als kleiner Junge den Rennfahrer Wolfgang Graf Berghe von Trips verehrte, einen mysteriösen Mann mit einem eigenartigen Zeichen eines römischen Centurios auf seinem Sturzhelm vorne drauf. Von Trips fuhr für Ferrari, und er war einer der Schnellsten.“ Das sagte Chris Rea, Brite irisch-italienischer Abstammung, nachdem er im Februar 1994 den von Radio Schleswig-Holstein für Popmusik verliehenen Musikpreis erhalten hatte. Rea, weltbekannter Rock- und Bluessänger, Komponist, Pianist, Gitarrist sowie Interpret der Plattenfirma Eastwest Records, bekam als Auszeichnung ein kunstvoll gestaltetes, auf eine Metallfolie gedrucktes Poster, das der Hamburger Grafiker Heinz Kuhn entworfen hatte. Es zeigte ein Porträt von Graf Trips, aufgenommen von dessen Freund, dem legendären Rennsport-Fotografen Julius Weitmann.
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